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Informationsabend in Piesendorf


Informationsabend in Piesendorf: Große Zustimmung zu Skigebietserweiterung

Mehr als 400 Anrainer und Bürger informierten sich am  Dienstag, 12. Oktober 2010, in der Volksschule Piesendorf über die Details der geplanten Skigebietserweiterung der Schmitten nach Piesendorf. Die große Mehrheit der anwesenden Personen befürwortete das Projekt.

 

Bestens gefüllt war der Turnsaal der Volksschule Piesendorf bei dem Informationsabend zum Projekt Hochsonnberg. Die Zustimmung zu dem Vorhaben unter den mehr als 400 Anwesenden war groß. Das zeigten alleine die etwa 20 positiven Wortmeldungen von Anrainern und Bürgern in der Diskussionsrunde. Oftmals war dabei von einer „Jahrhundertchance“ für Piesendorf die Rede. „Wir freuen uns über die vielen positiven Rückmeldungen“, fühlt sich Dr. Erich Egger, Vorstand der Schmittenhöhebahn AG, bestärkt. „Die Erweiterung unseres Skigebiets in Richtung Hochsonnberg erhöht die Attraktivität der gesamten Region und bedeutet für die Gemeinden Piesendorf und Niedernsill einen wichtigen touristischen Impuls.“

 

Ökologische Gesamtsituation bleibt erhalten
Wie sorgsam bei dem Vorhaben mit Natur und Tieren umgegangen wird, erläuterte in seinem Vortrag Dr. Helmut Wittmann vom Institut für Ökologie in Salzburg. Der erfahrene Umweltexperte ist einer der Gutachter im Rahmen der Umweltverträglichkeitsprüfung. „Mir ist kein Skierschließungsprojekt bekannt, bei dem so umfassend auf den Naturraum eingegangen wurde und bei dem in so großem Ausmaß der verbleibende Eingriff durch Lebensraum verbessernde Maßnahmen kompensiert wird“, so Wittmann. Insgesamt 27 Gutachten wurden für das Behördenverfahren erstellt. DI Fritz Pichler, Umweltkoordinator der Schmittenhöhebahn AG für das Projekt Hochsonnberg, betonte, dass mit umfangreichen Ausgleichsmaßnahmen und Ersatzflächen die ökologische Gesamtsituation erhalten bleibe. Der Piesendorfer Bürgermeister Johann Warter hob in seinen Begrüßungsworten, die Bedeutung des Projekts für die Gemeinde hervor. „Das Vorhaben gibt heimischen Betrieben Mut und Zuversicht in eine gute Zukunft. Es fördert und erleichtert Investitionen und schafft damit neue Impulse und Perspektiven für die nachfolgenden Generationen, für unsere Kinder und Enkel“, so Warter.

 

Alle Pinzgauer Bürgermeister unterstützen das Projekt
Hinter der geplanten Skigebietserweiterung nach Piesendorf stehen alle 28 Pinzgauer Bürgermeister. Das unterstrich auf dem Informationsabend Michael Payer, Geschäftsführer des Regionalmanagements Pinzgau. In dem Verein sind alle Pinzgauer Gemeinden vertreten. Für Anne Junger, Obfrau des Tourismusverbands Piesendorf, ist das Projekt eine große Chance für die Zukunft des Ortes. „In unserer Gemeinde haben zuletzt viele Geschäfte zugesperrt. Eine Anbindung an die Schmittenhöhe bringt neuen Schwung und gibt unseren Betrieben neuen Mut.“




Die Zustimmung zum geplanten Skigebiet in Piesendorf unter den mehr als 400 Gästen des Infoabends war groß. „Das zeigt, wie wichtig den Piesendorfern das Projekt ist“, betont Dr. Erich Egger, Vorstand der Schmittenhöhebahn AG.




Die Planungen für das Projekt Hochsonnberg erfolgen nach höchsten ökologischen Standards. Bei dem Infoabend nützten viele Bürger die Gelegenheit, Fragen zu stellen und sich aus erster Hand zu informieren.




Über die Details der geplanten Skigebietserweiterung der Schmitten nach Hochsonnberg informierten Vorstand Dr. Erich Egger (stehend), Dr. Helmut Wittmann, Experte für naturschutzorientierte Planungen und Begrünungsmaßnahmen, Umweltkoordinator DI Fritz Pichler, Johann Wallner, Technischer Koordinator, sowie Bürgermeister Johann Warter (v.l.n.r.).


Bürgerinformation Projekt Hochsonnberg

Bürgerinformation Projekt Hochsonnberg
21.10.2010

Bürgerinformation Projekt Hochsonnberg