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UVP-Verhandlung zu Skigebietserweiterung


UVP-Verhandlung zu Skigebietserweiterung sachlich verlaufen

Die UVP-Verhandlung zur geplanten Skigebietserweiterung der Schmitten nach Piesendorf Anfang Dezember in Zell am See verlief sachlich und konstruktiv. Das Unternehmen ist zuversichtlich, dass das Projekt von der Behörde genehmigt wird.

Rund 100 Bürger und Interessengruppen haben an der öffentlichen Verhandlung zur Um-weltverträglichkeitsprüfung (UVP) des Projekts Hochsonnberg am Montag, den 6., und Dienstag, den 7. Dezember 2010, im Ferry Porsche Congress Center in Zell am See teilgenommen. Die Verhandlung ist sachlich und konstruktiv verlaufen, es wurde intensiv diskutiert. „Wir sind fachlich auf einem sehr guten Weg und sind guten Mutes, dass unser Vorhaben bewilligt wird“, ist Dr. Erich Egger, Vorstand der Schmittenhöhebahn AG zuversichtlich. Die vorgebrachten Einwendungen und Anmerkungen nehme das Unternehmen sehr ernst. „Besonders der Schutz von Natur und Umwelt sind uns äußerst wichtig. Das belegen auch unsere umfangreichen projektbezogenen Minderungsmaßnahmen, die in vielerlei Hinsicht beispielgebend sind“, sagt Egger.

 

Behörde entscheidet in den nächsten Monaten
Die Salzburger Landesregierung wird als zuständige Behörde die bei der Verhandlung vorgebrachten Stellungnahmen der Bürger und Interessengruppen im UVP-Verfahren berücksichtigen. Bei keinem anderen Verfahren besitzen derartig viele Personen und Personengruppen ein rechtliches Mitspracherecht. Mit der Fertigstellung des Bescheids zum Projekt Hochsonnberg wird Anfang 2011 gerechnet. Im Falle einer positiven Umweltverträglichkeitsprüfung starten 2012 die ersten Bauarbeiten. Die voraussichtliche Fertigstellung ist für 2015 geplant.


Umfangreiche Umweltmaßnahmen
Durch zahlreiche Ersatzflächen und projektbezogene Minderungsmaßnahmen bleibt die ökologische Gesamtsituation erhalten. Nach Einschätzung von Umweltexperten gibt es bis dato kein Skigebietserschließungsprojekt, bei dem so umfassend auf den Naturraum eingegangen wurde und bei dem in so großem Ausmaß der verbleibende Eingriff durch Lebensraum verbessernde Maßnahmen kompensiert wird. Die Maßnahmen für den Naturschutz wurden zudem im Vorfeld der UVP-Verhandlung nochmals ausgeweitet: So ist zur Schonung der Natur in der geplanten Bauzeit ein einjähriger Baustopp vorgesehen, die geplanten Ausgleichsflächen werden von ursprünglich 150 auf 200 Hektar erhöht.

 

 



Rund 100 Personen und Interessengruppen haben an der UVP-Verhandlung zum Projekt Hochsonnberg teilgenommen.
Copyright: Schmittenhöhebahn AG/Foto Faistauer.

 

 



Bei der öffentlichen UVP-Verhandlung zur Skigebietserweiterung nach Piesendorf konnten Bürger und Interessengruppen ihre Anliegen vorbringen und Stellungnahmen abgeben.
Copyright: Schmittenhöhebahn AG/Foto Faistauer.