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Kunst am Berg


Prädikat: Künstlerisch wertvoll.

Landschafts- und Kunstgenuss vereinen – das ist auf der Schmittenhöhe in Zell am See längst mit der Galerie auf der Piste gelungen. Zahlreiche überdimensionale Skulpturen sind entlang der Pisten und Wanderwege zu entdecken.

Galerie auf der Piste - unter diesem Motto wurde auf der Schmittenhöhe einer der größten Kunsträume Europas geschaffen. Das Areal, auf dem die mehr als zwanzig Großskulpturen in einer permanenten Ausstellung zu sehen sind, umfasst 180 ha und dehnt sich über den gesamten Berg aus. Die Künstler aus Österreich, Deutschland und Italien arbeiteten in vier Symposien (1995, 1998, 2001 und 2006) an den monumentalen Werken, die  vorwiegend aus Holz bestehen. Kunst ist auf der Schmittenhöhe nicht nur dem Fachpublikum vorbehalten, sondern von der Entstehungsphase bis zur Positionierung in der Natur als unmittelbarer Event erlebbar. Die Vielschichtigkeit technischer Bearbeitungsmöglichkeiten und die künstlerische Interpretation in formal unterschiedlichen Richtungen sind vor Ort zu sehen. Die Skulpturen liegen im Winter am Rand zahlreicher Pisten und für Winterwanderer sind einige auf dem präparierten Winterwanderweg zu erreichen.
Im Sommer führen leicht begehbare Wanderwege zu den Kunstwerken.



HÖHENLUFT 2012

LandArt-Projekte auf der Schmittenhöhe in Zell am See

Zwei Künstlerinnen aus Italien und Spanien und ein Künstler aus Deutschland, haben zwei Wochen lang raumgreifende Installationen auf dem Berg erschaffen. Schwerpunkt ihrer Arbeit war die harmonische Integration von Kunstwerken in die vorhandene Landschaft. Es wurden drei sehr unterschiedliche Projekte geplant. Jedes hat die Absicht, den Blick auf die Natur zu schärfen. Die Skulpturen sind speziell für die jeweiligen Plätze konzipiert und wurden vorwiegend direkt vor Ort realisiert.



Schmitten Seilbrunnen 2011

Der Seilbrunnen ist eine Skulptur der Künstlerin Erika Inger aus Italien - Südtirol und des Künstlers Wolfgang Wohlfahrt aus Österreich - Kärnten.


Die Ästhetik des Brunnens ist der Umgebung einer gebirgigen Landschaft, nachempfunden. Er fungiert als Konzentrationspunkt und ist ein Merkmal des Angekommenseins im Jetzt.

Das Kunkstwerk ist ein Versuch Architektur, Technik, Wissenschaft, Kunst und Natur miteinander in Übereinstimmung zu bringen.

Für die Skulptur "Seilbrunnen" wurden ca. 1.600 Meter an gebrauchten Stahlseilen der Schmittenhöhebahn AG verwendet.