Spatenstichfeier: Die Bauarbeiten für die erste Sektion des zellamseeXpress haben begonnen

14.09.2018

Neues Tal, neues Glück! Nachdem die Baugenehmigung für eine weitere Zubringerbahn von Viehhofen auf die Schmittenhöhe bereits im Jänner 2015 erteilt wurde, eröffnete man im Dezember 2016 die zweite, längere Sektion des zellamseeXpress. Nun folgt im zweiten Bauabschnitt die Umsetzung der Sektion I sowie der Bau der Talstation in Viehhofen. Mit der Spatenstichfeier am 14. September werden die Bauarbeiten aufgenommen. Für die Wintersaison 2019/20 wird alles für eine Auffahrt vom Glemmtal fertig sein.

Nachdem die Schmitten-Gäste seit der Eröffnung der zweiten Sektion des zellamseeXpress im Winter 2016/17 einen Blick über den Tälerrand werfen können, ist nun der Baustart für die lang ersehnte Fertigstellung des Projekts erfolgt. In der Zwischenzeit ist einiges passiert, erläutert Schmitten Vorstand Dr. Erich Egger. „Die neue Tannwald-Abfahrt und der zellamseeXpress wurden von unseren Gästen sehr gut angenommen. Eine Umfahrungspiste wird das Steilstück im unteren Pistenabschnitt entschärfen und eine neue Einfahrt ermöglicht von der Schmitten kommend die direkte Talabfahrt. Ein neu errichteter Tagesspeicher sichert die Beschneiuung der Tannwaldabfahrt ab Beginn der Wintersaison. Somit ist alles für einen weiteren Zubringer auf die Schmitten angerichtet. Der frühe Spatenstich im September ermöglicht eine gute Planung der Bauarbeiten und eine termingerechte Eröffnung des Zubringers im Dezember 2019.“ Insgesamt werden für beide Sektionen des zellamseeXpress, dessen Bau von Anfang an in zwei Bauetappen geplant war, 25 Millionen Euro investiert.

Neues Tal, neues Glück!
Auf den Anschluss an das Glemmtal fiebert die Schmitten seit Jahren hin und setzt nun den ersten Schritt zum größten zusammenhängenden Skiraum Österreichs. Eine Seilbahn von Viehhofen Richtung Saalbach würde den Anschluss an den Skicircus Saalbach Hinterglemm Leogang Fieberbrunn perfekt machen und die Pinzgauer Skigebiete an die Spitze der größten Skigebiete der Welt befördern. Bis es soweit ist, wartet auf die Skifahrer in Viehhofen ein moderner Einstieg ins Skigebiet Schmittenhöhe mit Parkplätzen, Busanbindung, Sportshop, Kassenbereich und Infocenter. Die 10-Einseilumlaufbahn zellamseeXpress bringt 2.800 Skifahrer pro Stunde schnell und komfortabel auf den Berg, wo sie an der Bergstation einen einzigartigen Ausblick auf den Zeller See und das umliegende Panorama genießen. „Die Eröffnung des zellamseeXpress wird die Gemeinde Viehhofen wirtschaftlich stärken. Ich bin überzeugt, dass dadurch die regionale Wirtschaft des gesamten Tals profitieren wird.“ so Reinhard Breitfuß, Bürgermeister von Viehhofen. Auch Verkehrslandesrat Mag. Stefan Schnöll freut sich über den Seilbahnzuwachs: „Die Schmittenhöhebahn investiert laufend in ihre Anlagen. Es freut mich daher besonders, dass heute mit der Spatenstichfeier der zweite Bauabschnitt des zellamseeXpress beginnt und ab der nächsten Wintersaison ein zusätzliches Angebot für die zahlreichen Gäste besteht. “

Talfahrt mit der Seilbahn oder über eine Skiroute
Das sehr steile und felsige Gelände, machen einen Pistenbau von der Mittelstation bis zur Talstation schwierig. Zudem müsste man die Pinzgauer Saalach und die Glemmtaler Landesstraße überqueren, um zur Talstation zu gelangen. Aus diesen Gründen in keine direkte Pistenanbindung vorgesehen und die Gäste können wie bereits in den vergangenen Wintern über die ein Kilometer lange Skiroute oder ab Winter 2019/20 mit der ersten Sektion der Seilbahn bis ins Tal fahren.

Fakten zum zellamseeXpress, Sektion I
Anlage                      10-MGD
Förderleistung            2.800 P/h
Fahrzeit                     2,7 Minuten
Fahrgeschwindigkeit    6,0 m/s
Anzahl Kabinen           25
Kapazität Kabine         10 Personen
Ausstattung Gondeln  Sitzheizung, Einsprechanlage und W-Lan
Höhe Talstation          865 m
Höhe Mittelstation      1.115 m
Höhenunterschied      250 m
Anzahl Stützen           6

 

Beim Spatenstich zum Bau des neuen zellamseeXpress v. links DI Ernst Hasenauer (Hasenauer Architekten), Ernst Eder (Obmann TVB Viehhofen), Dr. Erich Egger (Vorstand Schmittenhöhebahn AG), Dr. Hans-Peter Schützinger (Aufsichtsratsvorsitzender der Schmittenhöhebahn AG), Reinhard Breitfuß (Bgm. Viehhofen), Mag. Stefan Schnöll (Landesrat für Verkehr, Infrastruktur und Sport) und Peter Padourek, MA (Bgm. Zell am See). | @ Faistauer Photography Wie im Übersichtsplan ersichtlich, liegt die Talstation an der Landesstraße im Ortsgebiet Viehhofen und die Einseilumlaufbahn führt über eine Winkelstation hinauf auf das Salersbachköpfl in 1.920 m Seehöhe. Die Winkelstation kann sowohl als Durchfahrstation oder Zustieg für die Berg- und Talfahrt genutzt werden, da keine Pistenanbindung bis zur Talstation in Viehhofen vorgesehen ist. Wahlweise kann die Abfahrt bis ins Tal über eine ca. 1 km lange Skiroute erfolgen. | @ Schmittenhöhebahn Einmal mehr stammt die Planung vom Büro Hasenauer.Architekten aus Saalfelden. Während die Bergstation auf dem Salersbachköpfl den Berg in den Mittelpunkt stellt, ist für die Talstation der ersten Sektion in Viehhofen ein imposantes Infrastrukturgebäude mit Kassenanlage und Sportshop vorgesehen. Das Gebäude ist in zwei Geschoßen organisiert, die Bahnsteigebene wird über eine komfortable Rolltreppe erreicht und bildet eine großzügige Wechselzone. Das gestalterische Rückgrat bilden dabei kühn auskragende Gebäudeteile in Verbindung mit einer transparenten Gebäudehülle sowie eine klar und übersichtlich organisierte Gesamtanlage. | @ Hasenauer Architekten