Projekt Hochsonnberg

Hier finden Sie alle Informationen zur geplanten Skigebietserweiterung.

Das Projekt Hochsonnberg umfasst eine neue Ski- und Liftverbindung von Piesendorf zu den bestehenden Anlagen der Schmittenhöhe

Projektverlauf

Hier finden Sie den chronologischen Verlauf des Projektes Hochsonnberg.

  • 2006: Start der Planung des Projektes Hochsonnberg
  • 2010: Einreichung der Unterlagen zur Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP)
  • 2011: Positiver Bescheid der Salzburger Landesregierung
  • 2015: Übermittlung der Beschwerde des Alpenvereins an das Bundesverwaltungsgericht
  • April 2018: Positives Urteil des Bundesverwaltungsgerichts
  • Mai 2018: Beantragung einer außerordentliche Revision des Alpenvereins, Naturschutzbundes und der Bürgerinitiative „Rettet den Hochsonnberg"
  • August 2018: Abweisung der aufschiebenden Wirkung der Revision
  • Dezember 2019: Verwaltungsgerichtshof hebt UVP-Genehmigung der Schmitten-Erweiterung „Hochsonnberg“ auf

FAQs

Hier finden Sie unsere Antworten auf die am häufigsten gestellten Fragen.

Eine achtsitzige Einseilumlaufbahn wird von Piesendorf auf den Hauserberg führen. Dazu kommen drei Liftanlagen am Berg mit 6er-Sesselbahnen, die die Anbindung an die Schmittenhöhe sicherstellen. Ein Lift führt vom Hauserberg zur Bergstation, die etwa 400 Meter westlich der Kesselscharte liegt. Die beiden anderen Lifte haben ihre Talstationen westlich der Pinzgauer Hütte, wobei eine Anlage zur Bergstation rund 350 Meter westlich der Kesselscharte und die andere auf den Kettingkopf – ca. 30 Meter westlich der Bergstation des bestehenden Hahnkopflifts – führt. Vier Pisten und ein multifunktionaler Skiweg verbinden die Lifte vom Skizentrum in Piesendorf mit dem Pistennetz der Schmittenhöhe.

Durch zahlreiche Ersatzflächen und Ausgleichsmaßnahmen bleibt die ökologische Gesamtsituation erhalten. Nach Einschätzung von Umweltexperten gibt es bis dato kein Skigebietserschließungsprojekt, bei dem so umfassend auf den Naturraum eingegangen wurde und bei dem in so großem Ausmaß der verbleibende Eingriff durch Lebensraum verbessernde Maßnahmen kompensiert wird.

Die Umwelt hat für die Schmittenhöhebahn AG oberste Priorität. Im Rahmen der Umweltverträglichkeitsprüfung wurden durch beigezogene Experten die Pflanzenwelt, Frösche, Kröten, Schlangen, Libellen, Heuschrecken, Vögel, Wildtiere und das Vorkommen von schützenswerten Biotopen umfassend erhoben. Auf große Teile der ursprünglich geplanten Pisten und Liftanlagen sowie auf einen Speicherteich in den Hochlagen wurde zugunsten der Natur und ihrer Organismen verzichtet.

Schon jetzt ist das Gebiet ein von Menschen geprägter Landschaftsraum. Die Pisten und Lifte stellen einen Eingriff in das Landschaftsbild dar, es sind aber keine untragbaren oder wesentlichen Auswirkungen damit verbunden, urteilen die Experten in der Umweltverträglichkeitserklärung. Der grundsätzliche Charakter des Gebiets bleibt erhalten.

Aus volkswirtschaftlicher Sicht ist das Projekt Hochsonnberg für die Region sehr wichtig. Die Investition von 72,6 Millionen Euro generiert in der Bauphase über die Umwegrentabilität insgesamt ein zusätzliches regionales Bruttoinlandsprodukt von 60,8 Millionen Euro und schafft bzw. sichert indirekt rund 500 Arbeitsplätze.

Gerne stehen wir Ihnen bei offenen Fragen zur Verfügung.

Bitte kontaktieren Sie uns per E-Mail an schmitten@schmitten.at.