Top 5 der häufigsten Fehler beim Wandern

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Dos und Don'ts für den Tag in der Natur.

Top 5 der häufigsten Fehler beim Wandern 

Dos und Don'ts für den Tag in der Natur 

Sie freuen sich auf die nächste Wanderung und auf viele schöne Erlebnisse? Um diese in vollen Zügen genießen zu können, gibt es ein paar Dinge zu beachten. 
Worauf kommt es an, und was sollte man vermeiden? Wir haben für Sie die häufigsten Wander-Fehler gesammelt und stellen Tipps vor, wie man sie vermeidet.

1. Die falsche Kleidung

Mit Sneakers und Baumwollshirt wandern: Haben Sie das auch schon einmal gemacht? Was zunächst kostengünstig und bequem erscheint, kann schnell zum Ärgernis werden. Der Baumwollstoff nimmt Schweiß lediglich auf und bleibt nass auf der Haut kleben. Bei Wind friert man dadurch schneller, was zu verspannten Muskeln oder zu einer Erkältung führen kann.

Tipp: Besser eignen sich atmungsaktive Textilien und die sogenannte "Zwiebeltechnik". Tragen Sie mehrere Kleidungsstücke übereinander, damit Sie den Schutz durch Kleidung der Umgebungstemperatur anpassen können. Beim Bergaufgehen kommt man zwar schnell ins Schwitzen, in höheren Lagen ist es allerdings deutlich frischer.

Auch der richtige Schuh ist entscheidend: Um auf durchwurzeltem oder steinigem Untergrund einen sicheren Halt zu haben, ist ein gutes Schuhprofil unverzichtbar. Ein knöchelhoher Wanderschuh bietet zusätzliche Stabilität für die Fußgelenke. Gegen Blasenbildung helfen gut eingelaufene Wanderschuhe und die richtigen Socken. Spezielle Wandersocken bestehen meist aus Merinowolle und sind an den Fersen verstärkt. Das schützt vor aufgeriebenen und schmerzenden Stellen. 

Schmitten-Tipp: Wer seine Schuhe gerade erst einläuft oder müde Füße bekommt, kann die Wanderungen auf der Schmittenhöhe abkürzen. Nutzen Sie für einzelne Wegabschnitte oder für den Auf- oder Abstieg einfach die Bergbahn

2. Ein zu voller Rucksack

Ich packe meinen Rucksack und nehme mit ... Auf einer Tour möchte man auf alles vorbereitet sein. Ein zu vollgepackter Rucksack sorgt jedoch für unnötige Last, stört bei steileren Anstiegen und führt zu einem schmerzenden Rücken. 

Dabeihaben sollte man immer einen Sonnenschutz, ausreichend zu trinken, die richtige Jause und: genug Platz, um eine Jacke oder ein Shirt zu verstauen. Ob die schwere Kamera ebenfalls mitgenommen wird, hängt davon ab, wie wichtig Ihnen das Fotografieren unterwegs ist. Wie wäre es damit, eine Einwegkamera zu wählen? Das Retromodell ist leicht verstaubar und wiegt kaum etwas. Nach dem Wandererlebnis durch die Schnappschüsse in der freien Natur zu stöbern, lässt die Erinnerungen an den Tag neu aufleben und macht Lust auf mehr Wandern. 

Schmitten-Tipp: Auf den Panoramaplattformen der Schmittenhöhe gibt es außerdem Fotopoints. Die dort gemachten Aufnahmen können direkt per E-Card an Freunde und Familie zu Hause gesendet werden. 

3. Zu sehr auf das GPS-Signal vertrauen

Nutzen Sie zur Planung der Route klassisch die Wanderkarte oder lieber eine App mit aktuellen GPS-Daten? Fest steht: beides hat Vor- und Nachteile. Wichtig ist, sich nie ausschließlich auf ein Medium zu verlassen. GPS-Koordinaten können fehlerhaft sein, weshalb man nicht nur vertrauensvoll die Anweisungen auf den digitalen Endgeräten befolgen sollte. Die meisten Wanderwege sind gut ausgeschildert. Wer die Markierungen aufmerksam beachtet, verringert das Risiko, sich zu verlaufen.  

Schmitten-Tipp: An der trassXpress Talstation liegt beim Infocenter eine Wanderkarte mit allen Routen und Orientierungspunkten der Schmitten auf! 

© Schmittenhöhebahn AG / Max Steinbauer

4. Kondition überschätzen

Kennen Sie den genauen Unterschied zwischen blauen, roten und schwarzen Routen? Oft unterschätzt man beim Wandern Faktoren wie Steigung, veränderte Luftverhältnisse oder die Auswirkungen eines schweren Rucksacks. Eine gute Kondition im Alltag bedeutet außerdem nicht eine identische Fitness in den Bergen.

Nehmen Sie sich Zeit für die Strecke, und achten Sie auf warnende Körpersignale wie eine zu schnelle Atmung! Nach einer kurzen Pause kann die Wandertour frisch gestärkt fortgesetzt werden. 

Schmitten-Tipp: Die Touren auf der Schmittenhöhe sind allesamt detailliert beschrieben. So finden Sie definitiv den passenden Ausflug! 

5. Der falsche Proviant

Zur Pause eine gesunde Jause: ein Sprichwort, das bei der Wahl der Wanderverpflegung beherzigt werden sollte. Kaffee, süße Limonaden und alkoholische Getränke bleiben zu Hause. Stattdessen unbedingt genügend Wasser mitnehmen! Obst, Vollkornbrot oder ein Müsliriegel eignen sich ideal als Snack. Fettige oder zuckerhaltige Mahlzeiten beanspruchen den Kreislauf zu stark und erschweren die weitere Wanderung. 

Schmitten-Tipp: Genießen Sie die wohlverdiente Süßspeise und ein erfrischendes Getränk in einer der vielen Hütten auf der Schmittenhöhe. Kulinarische Spezialitäten aus regionalen Produkten werden dort vor einem atemberaubenden Panorama serviert. 

Top vorbereitet und bereit für die nächste Wanderung auf der Schmittenhöhe? Jetzt Tour aussuchen!

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