Wanderzeit ist Jausenzeit!

· Wandern

Zeit für eine Pause! Wir verraten Ihnen, was bei der perfekten Familienjause am Berg nicht fehlen darf und wie sie zum echten Highlight für Groß und Klein wird.

Die perfekte Jause für große und kleine Entdecker

Wandern ist nicht nur ein Genuss für die Augen, sondern – zwischendurch – auch für den Gaumen! Zumindest dann, wenn man die passende Jause im Rucksack mit dabei hat. Diese Schmankerl dürfen beim Wandern am Pinzgauer Sonnenberg nicht fehlen.

Plus: Das Schmitten-Team verrät, wie die Jause zum Highlight für kleine Wanderer wird!

Gut zu wissen: Für kürzere, einfache Wanderungen – bis zu zwei Stunden – reicht eine kleine Jause. Bei längeren Touren sollte entsprechend Proviant eingeplant werden. Empfehlenswert ist eine kurze Rast nach spätestens zwei Stunden.

Das H und O auf jeder Wanderung: H20

Ohne Wasser geht nichts! Besonders im Sommer, wenn die Temperaturen auch am Berg nach oben klettern, ist es wichtig, den Körper mit ausreichend Flüssigkeit zu versorgen. Am besten, Sie beginnen bereits am Vorabend, Ihren Flüssigkeitsspeicher zu füllen. Isotonische Getränke versorgen den Körper mit Mineralien und Vitaminen.

Gut zu wissen: Kinder sollten an einem Wandertag mindestens zwei Liter, Erwachsene rund drei Liter Flüssigkeit zu sich nehmen. Damit beugen Sie Ermüdungserscheinungen vor.

Familien-Tipp: Besonders Kindern schmeckt ungesüßter Früchtetee oft besser als Wasser. Noch lieber trinken sie den aus coolen Trinkflaschen. Wie wäre es deshalb mit einer eigenen Trinkflasche nur für Wanderungen? Dann freut sich der Nachwuchs bestimmt noch mehr auf den nächsten Wandertag auf der Schmittenhöhe!

„Koa Pausn ohne gschmackige Jausn“

Die Kinder wollen nicht mehr so richtig weitergehen, sie werden müde und quengelig? Dann ist es wichtig, dass die mitgebrachte Jause schnell den nötigen Energieschub liefert.
Diese Snacks sorgen für neue Kraft bei Mama, Papa und den Kleinen:

  • Vollkornbrot mit Käse oder Hartwurst – achten Sie darauf, dass die Produkte nicht zu viel Fett enthalten. Durch die Verdauung verbraucht der Körper zusätzlich Energie, die Ihnen für den Aufstieg fehlt.
  • Frisches Obst wie Äpfel (52 kcal pro 100 Gramm) oder Bananen (89 kcal pro Gramm) – beides sind wahre Energielieferanten und versorgen den Körper schnell mit Fruchtzucker. Ideal während einer kurzen Rast.
  • Gemüsesticks (z. B. Kohlrabi, Karotten oder Paprika)
  • Trockenfrüchte, Nüsse oder Studentenfutter
  • Müsli- oder Getreideriegel – wenn mal wenig Zeit ist, geben sie schnell und vor allem auch länger anhaltend Kraft und überbrücken die Zeit bis zur nächsten Pause.

Last, but not least: Zuckerl! Als kleine „Bestechung“ eingesetzt, sorgen Traubenzucker und Co. ruckzuck für motivierte Kinder. Positiver Nebeneffekt: Traubenzucker und Gummibärchen heben den Blutzuckerspiegel rasch an. Sie sind daher ideal, sollte sich einer der Wanderer plötzlich schlapp fühlen.

Gut zu wissen: Besonders bei Wanderungen mit der ganzen Familie legt man oft statt einer längeren mehrere kürzere Pausen ein. Achten Sie daher darauf, dass die Jause auch in kleinen Teilen genossen werden kann.

Familien-Tipp: Wie wäre es mit Kohlrabi in Sternchen- oder Tierform anstelle von Sticks? Stechen Sie das Gemüse einfach mit Keksausstechern aus und geben Sie ihm damit lustige Formen. So machen die Zubereitung und das Essen am Berg gleich doppelt so viel Spaß!

Müll und Berg vertragen sich nicht!

Ganz egal, welche Jause schlussendlich im Wanderrucksack landet: Den Berg sauber zu halten und keine Abfälle zurückzulassen, sollte jedem Besucher am Herzen liegen.

Aus Liebe zur Umwelt: Jausenboxen und wiederverwendbare Trinkflaschen (am besten mit Isolierfunktion) statt Plastikfolie und Einwegflaschen – denn Nachhaltigkeit zahlt sich aus!

Taschenmesser, Jausenbrett & Co. KG

Fünf Dinge, die beim gemeinsamen Wandern am Berg nicht fehlen dürfen:

  1. Taschenmesser: Ob für die Jause oder zum Schnitzen – ein Taschenmesser sollte in jedem Wanderrucksack seinen festen Platz haben. Ausgestattet mit Korkenzieher, Flaschenöffner, Pinzette und Co. ist es der Universalhelfer am Berg und in zahlreichen Situationen unverzichtbar.
  2. Jausenbrett: ein kleines Jausenbrett zum Schneiden von Tomaten, Käse oder magerem Speck, das zugleich als Servierplatte für alle dient? Ausgezeichnet!
  3. Wechselkleidung: Vergessen Sie nicht, ein zweites Leiberl mitzunehmen. Verschwitze Kleidung sollte rasch gewechselt werden, am Berg unterschätzt man leicht Wind und Wetter. Das kann eine Verkühlung oder Verspannungen der Muskeln zur Folge haben. Ein häufiger Fehler, den Sie vermeiden sollten!
  4. Kleine Reiseapotheke: „Dreimal auf Holz geklopft!“ – natürlich plant niemand, sich auf der Wanderung zu verletzen. Dennoch sollten Sie vorbereitet sein. Ein kleines Erste-Hilfe-Set (Verbandsmaterial, Pflaster, Desinfektionsmittel, ein Schmerzmittel und Magnesiumtabletten) reicht völlig. Bei ernsten Zwischenfällen kontaktieren Sie unter dem Alpin-Notruf 140 die Bergrettung!
  5. Sonnenschutz & Kopfbedeckung: Vor allem durch die Höhenlage bekommt man schneller einen Sonnenbrand als gedacht. Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor, eine Sonnenbrille und eine Kopfbedeckung sollten unbedingt im Rucksack landen. Am besten cremt man sich bereits vor Beginn der Wanderung mit Sonnenschutz ein und frischt das Ganze im Laufe des Tages immer wieder auf.

Familien-Tipp: Gemeinsam mit den Kindern eine Packliste für die geplante Wanderung erstellen – damit kommt die Vorfreude auf die Familienzeit am Berg noch früher!

Wander- und Sommerparadies im Pinzgau

Urlaub in der Heimat liegt voll im Trend. Umgeben von traumhaften Dreitausendern und dem Zeller See, ist Zell am See-Kaprun bekannt für zahlreiche Ausflugsziele: Action-Begeisterte, Familien, aber auch Genusswanderer kommen auf der Schmittenhöhe voll und ganz auf ihre Kosten. Entdecken Sie die eindrucksvolle und vielseitige Berg- und Seenlandschaft am Zeller Hausberg.

Können Sie es kaum mehr erwarten, dass die kommende Wandertour startet? Damit Ihr Wanderausflug auf die Schmittenhöhe ein voller Erfolg wird, gilt es dennoch auch in diesem Sommer ein paar Dinge zu beachten – das Einhalten weniger Regeln ermöglicht ein fürsorgliches und geschütztes Wandern am Berg. Stay healthy, stay Schmitten! 

Bis bald auf der Schmittenhöhe!

Ähnliche Artikel