Großangelegte Bergeübung auf der Schmittenhöhe in Zell am See

21.04.2026 | Seilbahn

Für den Ernstfall bestens vorbereitet

Sicherheit hat auf der Schmittenhöhe höchste Priorität. Um im Ernstfall rasch, professionell und koordiniert handeln zu können, führte die Schmittenhöhebahn AG am 21. April 2026 um 13:00 Uhr eine groß angelegte Bergeübung durch. Das Übungsszenario vereinte zahlreiche Einsatzorganisationen und stellte einmal mehr die hohe Einsatzbereitschaft aller Beteiligten unter Beweis.

Einsatzkräfte proben koordiniertes Zusammenspiel
An der Übung beteiligt waren die Bergrettungen Zell am See, Saalfelden und Fusch, das Bundesheer Saalfelden mit einem Blackhawk- sowie einem Leonardo-Hubschrauber, Mitarbeiter der Schmittenhöhebahn AG, der Katastrophenreferent des Bezirks, Vertreter regionaler Feuerwehren sowie die Alpinpolizei. Gemeinsam wurde ein komplexes Einsatzszenario unter realitätsnahen Bedingungen trainiert.

Im Mittelpunkt stand die rasche Evakuierung von Fahrgästen aus einer Seilbahnanlage sowie die Zusammenarbeit zwischen Luft- und Bodeneinsatzkräften. Ziel war es, sämtliche Abläufe, von der Alarmierung über die Kommunikation bis hin zur technischen Bergung, präzise aufeinander abzustimmen. Die Retter am Seil wurden dabei von speziell ausgebildeten Einsatzkräften der Schmittenhöhebahn AG, der Bergrettung Zell am See sowie dem Österreichischen Bundesheer gestellt. Dieses unterstützte die Übung darüber hinaus mit Personal, Technik und Luftfahrzeugen.

Höchste Sicherheitsstandards am Berg
Bereits zu Beginn der Übung wurden die eingesetzten Kräfte in ihre Aufgaben eingewiesen. Während die Leitstelle der Schmittenhöhebahn alle Schritte koordinierte, bereiteten sich die Rettungsteams auf den Einsatz im alpinen Gelände vor. Parallel dazu kamen die Hubschrauber des Bundesheeres zum Einsatz, um Materialtransporte, Luftrettungsmaßnahmen und das Zusammenwirken mit den Bodenmannschaften zu trainieren.

Zur Übung unterstützte das Österreichische Bundesheer im Rahmen des Heeresbergführer-Bergrettungslehrganges. Im Einsatz standen fünf Heeresbergführeranwärter, vier Heeresflugretter, ein Hubschrauber S-70 Black Hawk sowie der neu eingeführte Hubschrauber AW-169 Lion. Die beiden Hubschraubertypen zeigten dabei ihre Stärken im Übungsszenario insbesondere bei der Leistungsfähigkeit sowie im Windeneinsatz. Im Vordergrund stand dabei die behörden- und organisationsübergreifende Zusammenarbeit.

Jeder Handgriff musste sitzen, denn im Ernstfall zählen oft Sekunden. Die beteiligten Einsatzkräfte überzeugten durch Professionalität, Erfahrung und ein hohes Maß an Teamarbeit. Besonders die enge Abstimmung zwischen Bergrettung, Bundesheer und den Mitarbeitern der Schmittenhöhebahn erwies sich als wesentlicher Erfolgsfaktor.

Sicherheit der Gäste an erster Stelle
„Solche Übungen sind unverzichtbar, um im Notfall bestmöglich vorbereitet zu sein. Die Sicherheit unserer Gäste und Mitarbeiter steht für uns an oberster Stelle. Nur durch regelmäßiges Training mit allen Einsatzorganisationen können wir gewährleisten, im Ernstfall schnell und effizient handeln zu können“, betont Betriebsleiter Ing. Ingo Dürlinger von der Schmittenhöhebahn AG.

Im Anschluss an die erfolgreich abgeschlossene Übung fand eine gemeinsame Nachbesprechung statt, bei der Erfahrungen ausgetauscht und Optimierungsmöglichkeiten besprochen wurden.

Mit der groß angelegten Bergeübung unterstreicht die Schmittenhöhebahn AG erneut ihren hohen Anspruch an Sicherheit, Verantwortung und professionelle Zusammenarbeit, damit Gäste auf der Schmittenhöhe jederzeit bestens aufgehoben sind.

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