Nachhaltigkeit auf der schmitten

Ökologie

Für die Zukunft der Schmitten

Handeln im Einklang mit der Natur steht bei den Schmittenhöhebahnen klar im Vordergrund. Die landschaftliche Schönheit der Region ist die Basis unseres täglichen Schaffens. Und nur, wenn wir unsere Umwelt mit Respekt behandeln, können wir auch für zukünftige Generationen das erhalten, was wir lieben. Deshalb ist es uns wichtig, Pionierarbeit zu leisten. Und zwar nicht nur in Sachen Seilbahntechnologie, sondern vor allem auch im Bereich Umweltschutz! Dazu gehört, dass wir uns freiwillig den hohen Anforderungen der EMAS-Richtlinien der EU unterziehen – als derzeit einziges Seilbahnunternehmen in Europa.

Im Einklang mit diesen Richtlinien sind wir stets bestrebt, unsere Umweltleistungen zu verbessern. Sei es durch den vermehrten Einsatz von Photovoltaikanlangen und E-Fahrzeugen oder durch immer neue Maßnahmen im Bereich Energie- oder Ressourceneffizienz.

Hier geht es zum aktuellen Ökobericht.

Umweltpolitik der Schmittenhöhebahn AG

Um energieeffizientes Wirtschaften innerhalb des Unternehmens gewährleisten zu können verfolgt die Schmitten eine rigorose Umweltpolitik, deren Ziele konsequent verfolgt und kontrolliert werden. Hier geht es zur Umweltpolitik des Betriebes.  

Die neue Studie zum Thema Ökologisches Pistenmanagement steht hier zum Download bereit.

Photovoltaikanlagen: die Kraft der Sonne

Die Schmittenhöhebahn AG setzt bereits seit 2013 Maßstäbe im Bereich Photovoltaik. Damals ging das Unternehmen mit der größten gebäudeintegrierten Photovoltaikanlage ans Netz. Von 2.450 Quadratmetern wurde die Solarpaneel-Fläche seit damals schrittweise auf ganze 2.750 Quadratmeter vergrößert. 

Im Geschäftsjahr 2016/17 konnte so ein Jahresertrag von fast 290.000 kWh erreicht werden. Ein beeindruckendes Ergebnis, wenn man bedenkt, dass dies annähernd dem Stromverbrauch von 85 Haushalten entspricht! 

Ressourceneffizienz

Eine effiziente Beschneiung erfordert nicht nur modernes Equipment, sondern auch jede Menge Fingerspitzengefühl. Unsere erfahrene Schneimannschaft weiß genau, welches Gerät wann und wo zur optimalen Schnee-Erzeugung eingesetzt werden muss.

Dabei hilft dem Team unter anderem die Schneehöhenmessung, die bereits seit 2009 erfolgreich auf der Schmitten eingesetzt wird. Im Prinzip geht es dabei darum, nur so viel Schnee und nur für die Bereiche zu produzieren, wie beziehungsweise wo er wirklich gebraucht wird. Also: mehr Schneesicherheit und bessere Pistenqualität bei weniger Ressourceneinsatz und geringerer Umweltbelastung. So können auch Pistenschwachstellen korrigiert werden, bevor sie überhaupt sichtbar werden.

Momentan ist das System in sechs unserer Pistengeräte integriert, weiters setzen wir in der Beschneiung auf ein intelligentes Beschneiungssystem. Die Software ermöglicht es, die Temperaturwerte im gesamten Skigebiet zu überblicken und so zu erkennen, welche Pisten energieeffizient beschneit werden können. 

Um die Effizienz maximal zu steigern, wurden in den letzten Jahren außerdem 55 „alte“ Schneilanzen gegen neue Modelle ausgetauscht. Diese produzieren bei lediglich einem Zehntel des Energiebedarfs dieselbe Menge Schnee.

„Aus Alt mach Neu“ gilt auf der Schmitten aber auch in anderen Bereichen, Stichwort „Kreislaufwirtschaft“. So erhielt etwa die Areitbahn nach 29 erfolgreichen Dienstjahren am Berg ein zweites Leben in einem Vergnügungspark nahe Bogotá in Kolumbien. Anstatt die Bahn zu entsorgen, wurde sie – in Einzelteile zerlegt – über den großen Teich verschifft und konnte so ein weiteres Stück zur gesteigerten Ressourceneffizienz der Schmitten beitragen.